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Apples Lisa aus dem Jahr 1983 versetzte die Welt in Staunen, ein Jahr später spaltete der Macintosh
die Welt in zwei Teile. Der Macintosh war einfach und intuitiv zu bedienen. Kryptische Eingaben waren verpönt.
Das andere Lager empfand die Grenzen dieses Ansatzes als störend.
Seit dieser Zeit wächst die Welt ganz langsam wieder zusammen. Microsoft entwickelte eine grafische Oberfläche, die den
Namen Windows trägt, die UNIX Welt benutzt das X Window System, kurz X oder X11 genannt. Seit Beginn der 90er
Jahre war mit diesen Systemen für praktisch jeden Arbeitsplatzcomputer eine grafische Bedienoberfläche verfügbar.
Des nächste große Ereignis traf dann die Apple Gemeinde im Jahr 2001. Apple hatte sein Betriebssystem gründlich
überarbeitet und einen UNIX Kern eingesetzt. Mit Mac OS X existiert damit bei Apple auch wieder eine Kommandozeile,
und mit dieser eine kryptische Eingabe.
Als normaler Benutzer eines Macintosh hat man mit der Kommandozeile zwar nichts zu tun, aber durch den UNIX
Kern sind plötzlich viele Programme auf dem Macintosh lauffähig, die vorher nicht nutzbar waren. Die
Installation dieser Programme erfolgt nun aber über die Kommandozeile - zumindest so lange, wie niemand eine
grafische Installation und Konfiguration programmiert hat.
Eine zweite Konsequenz aus der Verwendung eines UNIX Kerns ist die mögliche Trennung der verschiedenen Teile
des Gesamtsystems von einander. So ist es möglich, das X Window System unter Mac OS X einzusetzen. Damit steht
dem Benutzer plötzlich eine Fülle von Programmen aus dem UNIX Bereich zur Verfügung.
Wenn Sie diese Programme gern einsetzen möchten, aber nicht wissen, wie Sie das bewerkstelligen sollen, sprechen Sie
mich an. Ich kann die Einrichtung für Sie übernehmen. Oder Sie entscheiden sich für eine Schulung und sind
selbst in der Lage, Programme zu installieren und die nötigen Konfigurationen vorzunehmen.
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